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Das stille Band der gespürten Emotion

19. Februar 2008 Michael 2 Kommentare

Heute möchte ich über etwas Schreiben, das man nicht sehen kann, das man auch nicht hören kann, das man nicht schmecken kann, das man nicht fühlen kann (körperlich gemeint) und das man auch nicht riechen kann. Pathetisch kann man es den siebten Sinn nennen, tue ich aber nicht. Es ist vielmehr ein Gespür oder besser eine Emotion.
Mein Anlass ist die Geschichte einer Spassfrau, die bekannt durch Fernsehen mit Witzigkeit Ihr Geld verdient.
Vor wenigen Wochen wurde diese Frau schwer krank, anscheinend viel zu langsam und notfallmäßig in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort ist die Frau jetzt immer noch und es geht ihr anscheinend nicht sehr gut, denn sie ist nicht ansprechbar.
Ich bekenne für mich selbst, das ich kein eingefleischter Fan von ihr bin. Eigentlich ging sie mir manchmal sogar tierisch auf den Wecker, den sie ist ein Verfechter der sehr lauten Witzigkeit. Seit ich von ihrer Notfallkrankheit im Radio hörte, läßt mich der Gedanke an ihrem Gesundheitszustand nicht mehr los. Irgendetwas hat mich emotional so getroffen, irgendetwas hat mich wie ein Band gefesselt und läßt mich seitdem gedanklich nicht mehr los.
Vor ein paar Tagen hat ihr Management nun die gesamte Tournee abgesagt.
In der Presse hieß es, das sie immer noch nicht ansprechbar sei. Das sind wirklich schlechte Nachrichten.
Aber vielleicht spricht ja doch – nur in anderer Form.
Wieso muss ich an sie denken ? Und wieso musste ich überhaupt nicht an sie denken als sie gesund war?
Ist das Empathie, die sich verstärkt hat durch meine eigene Erfahrung ?
Nein – das glaube ich nicht ! Natürlich sensibilisieren eigene Erfahrungen und verstärken einen inneren Zugang zu Gefühlen.
Ich bin dennoch der Meinung, dass es Dinge gibt, die man nicht fassen kann – das sind einfach Dinge – die du nur spüren oder auffühlen kannst.
So meine Bitte an dich lieber Leser – spüre in dich und schicke der Frau der Witzigkeit – eine heilenden Gedanken. Wie das geht merkst du beim machen.
Und dann können wir hoffen, das aus dem Unglück ein schlechter Witz wird, über den der minderjährige Sohn der Frau den Schleier eines schlechten Traumes legen kann.
Also laßt es uns versuchen, damit ich dieses Band der Emotion an die Frau der Witzigkeit wieder los werde. Danke.

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Das HochZeitsTagGedicht

6. September 2007 Michael 5 Kommentare

16 Jahre mußte ich dich jetzt ertragen,
und es gibt immer noch keine Klagen.
Wir liebten uns einst Nächte lang,
heute nicht mehr – aber dafür ziehen wir am selben Strang.
Zwei Kinder haben wir zusammen gekriegt,
auch hier hat unsere Liebe gesiegt.
Klasse sind die beiden geworden,
woanders kriegt man für viel weniger `nen Orden.
Und jetzt ist es 16 Jahre her,
und ich will auch noch mehr.
Und immer wieder fragst du mich – wieso und warum,
ich dich lieben würde – ich wär ja dumm.
Ich soll dir machen eine Liste – auf der geschieben steht,
warum einer wie ich, nicht geht.
16 Jahre ist die Liste lang,
mir wurde nie Angst und Bang.
Ich wußte immer ganz genau-
das du bist meine Frau – und meine Freundin bist du auch -
und das schwöre ich – bei meinen Bauch.
Listen der Liebe muss ich dir nicht schreiben -
denn ich werde für immer bei dir bleiben.

Für Dich – für die schönsten 16 Jahre meines Lebens.
In Liebe Michael

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